Beschichtete Bratpfannen sind des Teufels. Ab in die Tonne damit, wenn Du noch eine hast, oder benutze sie als Tennisschläger*. Aber brate nicht damit. Punkt.
Aber was ist die Alternative? Stahl! (Kein Edelstahl!)
Stahlpfannen sind das non plus ultra, frag mal die Profiköche, ja, geh mal in eine gute Restaurantküche und schau Dir an, was da benutzt wird: Stahlpfannen.
Und wenn man sie eine Weile benutzt hat, dann sieht die Pfanne idealer weise ungefähr so aus:
Was der Laie für Schmutz halten könnte ist eine Schicht aus eingebranntem Kohlenstoff, die wie eine Antihaftbeschichtung wirkt aber noch viel besser ist, denn sie verleiht dem Bratgut Geschmack, und darauf kommt es ja schließlich an, oder?
Doch auch einer Stahlpfanne ist es mal zuviel, dann wird diese Schicht so dick, dass sie anfängt abzublättern, und das ist nicht schön. Eine beschichtete Pfanne schmeißt man in diesem Moment weg.
Nicht so ein Stahlpfanne. Die Stahlbürste auf die Bohrmaschine geschraubt und mal eine halbe Stunde geschrubbt, und schon hat man die alte “Beschichtung” entfernt. Die edle Pfanne glänzt wie am ersten Tag, frisch aus der Fabrik.

Neu und glänzend wie aus der Fabrik
Doch das ist nur die Hälfte der Überholung. Denn die Pfanne muss nun erneut wieder eingebrannt werden. Dazu schält man eine ganze Kartoffel in dünne Scheiben, tut etwas Öl in die Pfanne und brät das alles lange und heiß, bis die Kartoffelschalen ziemlich schwarz sind und die Pfanne ihren jungfräulichen Silberglanz wieder verloren hat. Fertig.

Die Kartoffeln sind nicht zum Essen, nach dem Braten wegschmeißen!
Nun darf kein Spülmittel mehr an die Pfanne, sondern nur Wasser als Reiniger, die dünne Ölschicht muss immer erhalten bleiben. Guten Appetit!

Schon dunkler, nach ein paar Wochen sieht sie aus wie in Bild 1
Und das mit dem Tennisschläger, das erkläre ich vielleicht morgen oder übermorgen…
Genau! Ich kaufe auch keine anderen mehr. Der Hammer bei den Pfannen ist aber der Preis. Ich hab mir einmal für 90 € eine Silit Emailpfanne gekauft. Dafür bekomme ich 4 Stahlpfannen, mindestens. Und die sind viel besser!
Das Einzige was ich als Alternative gelten lasse sind Gußpfannen, die aber genauso behandelt werden müssen. Und Steaks werden darin noch einen Tick besser.
Stimmt, die Planche ist ja aus Guss…
Auf “Stahlbürste auf Bohrmaschine” wäre ich bei den Pfannen aber nicht gekommen. Aber meine sind auch gerade mal ein Jahr in Gebrauch.
Die Frage ist, ob die auch auf einem neumodschen Induktionsherd funktionieren.
Wie schreibt Heiko immer so schön:
100% ACK
Auch ich benutze keine anderen Tennisschläger mehr…
@ Hans-Georg: Klar, ist sogar die erste Wahl auf Induktion, aber eben nicht die Edelstahlpfannen, die gehen auf Induktion gar nicht.
@Frosch: Siehe Eintrag heute!
@Hans-Georg: Stahl und Guss funktioniert beides bestens in magnetischen Feldern – probiere ich täglich auf’s neue
Heißt das, dass DSL funktioniert?
Na, dann muss ich mal sehen, wo ich hier eine Stahlpfanne bekomme, einfach mal zum testen.
Edelstahlpfannen gehen auch. Ein ganzes Topfset war bei der Küche dabei inkl. 2 Pfannen.
@ Stefan: Funktionierendes DSL war auch mein erster Gedanke, aber vielleicht haben wir es auch mit einer gespaltenenPersönlichkeit zu tun, mein lieber Watson!
4-mal werden wir noch wach und dann haben “Ich und die Anderen” ein breites Band ….
Pfannen in Spanien und DSL in der schwaebishcen Provinz, was will man mehr …
… und ein Full-HD Beamer in LA ….
lol. und kaum hat der troll ‘echtes’ internet, da kommentiert er dass es eine wahre freude ist!
Bin ja mal gespannt, ob er auch mehr schreiben wird… aber ob bei all dem Tischtennis dafür noch Zeit bleiben wird?
Stimmt. Gestern habe ich gespielt, heute auch und am Samstag ist dann das 3. Spiel der Woche. Aber ich muss den notleidenden Verein retten
PS: Morgen ändere ich meinen Nick
Olle Bratpfannen sind natürlich auch eine Alternative zu Tennisschlägern. Das stimmt
Da hätte ich mal früher drauf kommen sollen… Wobei Guseisenpfannen schon eher grenzwertig werden könnten. Kaum Spineigenschaften ^^