Bildungsnotstand

Ohnmächtige Wut muss man doch als Eltern empfinden, wenn man sieht, wenn der Typ, der aus persönlicher Eitelkeit einen 150.000.000 €  teuren Flughafen hat bauen lassen, auf dem nie in Flugzeug landen oder starten wird, wenn derselbe Typ dir dann erzählt, dass nun kräftig am Schulsystem gespart werden muss, um das Haushaltsdefizit in den Griff zu bekommen.

Und dabei hat Spanien sowieso schon ein Bildungsproblem. Hunderttausende von jungen Leuten haben sich seit den späten Neunzigern in die Bauindustrie gestürzt. Ohne große Ausbildung wurden sie LKW- und Baggerfahrer.

Oft treffe ich hier Menschen, die überhaupt kein einziges Wort Englisch verstehen. Das behindert bei der Benutzung von Informationstechnik bis hin zur Unmöglichkeit, sich zum Beispiel englischsprachige Webseiten als Informationsquellen zu erschließen. In Deutschland könnte man ohne Englisch ja noch nicht mal die Werbung verstehen.

Jetzt soll also gründlich an der primären Schulbildung gespart werden, und dagegen rührt sich sogar hier in der dörflichen Provinz erster Widerstand. Bin mal gespannt, was da noch daraus wird!

Protstplakat

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Was Spanien fehlt – Ein Telepolis Forenbeitrag

Das Folgende schrieb ich heute in das Telepolis Forum zum Artikel von Ralf Streck:
Vor Berlin-Besuch auf Merkel-Kurs

Was Spanien fehlt ist ein neues Geschäftsmodell.

Dieses kann man für die letzten 10 bis 15 Jahre so beschreiben: Wir nehmen jedes Stückchen Land, vor allem wenn man von da aus das Meer sieht, und bauen schludrig zusammen gezimmerte Häuschen drauf und verkaufen die dann für Unsummen an Ausländer.

Und da, wo man das Meer nicht sieht, bauen wir unfassbar große Apartmentblocks drauf und verkaufen die Wohnungen an Landsleute, die sich die auf Pump und auf Halde kaufen, weil sie sich durch die (theoretischen) Preissteigerungen die Rendite des Jahrhunderts erhoffen.

Ergebnisse:

- Über 10 Jahre lang flossen in einem unablässigen Strom hunderte von Milliarden in das Land.

- Gleichzeitig wurde Spanien in Teilen deindustrialisiert. Es war fast immer rentabler, eine Fabrik zuzumachen und auf das Grundstück eine Bungalowsiedlung zu bauen, als in die Fabrik zu investieren.

- Hunderttausende von jungen Menschen verließen die Schulen so früh wie möglich, um Baggerfahrer oder LKW Fahrer auf dem Bau zu werden, sind also praktisch ungelernte Arbeiter.

- Bis auf die winzig kleine Schicht derer, die vorher schon reich waren oder die im Boom Land verkauft haben, ist die Bevölkerung hoch verschuldet, die meisten “unter Wasser”, d.h. ihre Wohnungen sind weniger wert als die Schulden, die sie bei der Bank haben.

- Das Internet und moderne Kommunikationsmöglichkeiten sind beim erwachsenen Spanier (30+) in großen Teilen noch nicht angekommen. Das ist allerdings bei den jüngeren anders.

Wo da so schnell eine grundsätzliche Änderung herkommen soll, ist mir schleierhaft, um so mehr, als alle Schritte der marktreligiösen Politik eher kontraproduktiv erscheinen. So wird zum  Beispiel ausgerechnet bei der Bildung der dicke Rotstift angesetzt!

Hier, wo ich wohne (Alicante), wollen nach einer Umfrage 70% der eingewanderten Bevölkerung wieder in ihre Ursprungsländer, können aber nicht, weil sie ihre Häuser nicht los werden.

Die Hoffnung liegt jetzt auf dem schon sprichwörtlichen “reichen Russen”, jedenfalls wenn man die vielen kyrillischen Werbetafeln betrachtet die auf einmal über all herumstehen.

Es gäbe hier noch viel mehr zu sagen, das sprengt aber einen Telepolis Forenbeitrag. Ich schreibe über die Zustände hier regelmäßig in meinem Blog

http://diezahl42.de

Ich hoffe es ist o.k. hier im Forum darauf hinzuweisen.

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Musikalische Schlagfertigkeit :-)

(Es geht um ein Ärgernis, das wir alle kennen)

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Den Süden verstehen

(Disclaimer: Auch wenn möglicherweise einige kleine Details falsch wiedergegeben werden, ist diese Geschichte insgesamt wahr)

Wenn man aus Deutschland crisis-bedingt in den Süden blickt, dann gibt es viele Dinge, die man im Grunde aus der Ferne nicht versteht. Deshalb schreibe ich heute diese Geschichte auf, die erklärt, warum sieben meiner Nachbarn hier aus dem Haus demnächst auf der Straße stehen.

Vor fast 10 Jahren taten sich hier im Dorf drei Männer zusammen und gründeten eine Firma. Ein Architekt, ein Verkäufer und ein Ausschachtungsunternehmer. Sie gründeten eine S.L., was einer GmbH in Deutschland entspricht.

Die drei waren auch quasi Nachbarn, zwei ihrer Elternhäuser liegen direkt nebeneinander, das dritte hundert Meter entfernt. Und so fragten sie einen weiteren Nachbarn, ob der denn keine Lust hätte, ihnen ein bestimmtes Grundstück zu verkaufen, sie wollten da einen Mehrfamilienhaus drauf bauen.

Man einigte sich auf einen Millionen-Preis, und setzte einen Vertrag auf, unterschrieb den aber nicht und ging auch nicht zum Notar. Es floss auch kein Geld, denn der schlaue Plan der drei war, die Wohnungen erst mal zu verkaufen, und danach erst zu bauen. Das war Mitte der Nuller-Jahre in Spanien nicht nur kein Problem, sondern allgemeine Praxis. Man mietete einfach ein Büro oder Ladenlokal, wenn es wegen der vielen Immo-Agenturen keine freien Büros gab, tat es auch ein Container.

Und kaum hatte man ein Schild aufgehängt mit einer Computersimulation des geplanten Gebäudes und dem Slogan “Proxima Construcción!” verkauften sich die Wohnungen wie geschnitten Brot. Als sie nach kurzer Zeit schon etliche Wohnungen verkauft hatten und stolze Summen aus den Anzahlungen plötzlich auf ihr Konto flossen, da kamen sie erst richtig auf den Geschmack.

Sie sprachen mit einer der reichsten Witwen hier im Ort und handelten mit ihr das gleiche Prinzip aus, nur um ein Vielfaches größer. Auch diese Wohnungen und Ladenlokale waren nach kurzer Zeit fast alle verkauft. Auch die Tiefgaragenstellplätze und Abstellräume verkauften sie, sowas gibt es hier in Spanien nur gegen Bares.

Aber im Gegensatz zum ersten Projekt fingen sie mit dem eingenommenen Geld an, diesen Apartmentblock zu bauen. Kaum war der fertiggestellt, wurde das Ganze auf dem Nachbargrundstück wiederholt. Das allererste Projekt hingegen bestand weiterhin nur auf dem Papier, auch wenn dort fast alle Wohnungen längst verkauft waren.

Schließlich plante man noch einen vierten Bau, das Haus, in dem ich im Moment wohne. Das sollte das Prunkstück werden, mit Schwimmbad im Keller, Springbrunnen im Patio, Doppelaufzug und so weiter. Auch dieser Bau wurde schnell gebaut. Doch die Krise warf schon ihre Schatten, einige Ladenlokale und 7 Wohnungen wurden nicht verkauft.

Erst jetzt erst fing man an, das ursprüngliche Projekt tatsächlich anzugehen. Als der Block schon recht weit fertiggestellt war, in den Treppenhäusern fehlte noch der Marmorfußboden, die Aufzüge waren noch nicht drin und die Tiefgarage noch nicht benutzbar, zogen aber trotzdem schon viele Käufer in ihre Wohnungen, denn sie hatten ja schon Jahre lang darauf gewartet.

Nun wollte man endlich mit dem Grundstückseigentümer zum Notar. Gerne, sagte der, aber das Grundstück ist nun zweieinhalb mal so viel wert. Statt den 2 Millionen will ich nun 5!

Die drei hatten zwar in den Jahren davor viel mehr als diese 3 Millionen verdient, wie sich jeder, der den Markt kennt, leicht ausrechnen kann. Aber ihre Firma, die S.L. konnte das nicht bezahlen, also ließ man sie pleite gehen. Das hatte für viele Leute fatale Folgen.

Im Projekt Nr. 4 waren viele der Handwerkerrechnungen noch nicht bezahlt, weil man das hier sowieso immer erst nach einem Jahr macht. Im Projekt Nr.1, dem zuerst geplanten und zuletzt gebauten, gab es einen Baustopp. Bis heute ist weder der Marmor im Treppenhaus, noch sind noch die Aufzüge eingebaut. Und die Tiefgarage ist nicht benutzbar und läuft bei jedem Wolkenbruch voll.

Die Banken, die zwischen-finanziert hatten, legten erst mal ihre Hände auf alle Wohnungen, die offiziell noch der S.L. gehörten.

Aber dann blieb das ganze Verfahren erst mal jahrelang liegen, wie das in Spanien gerne geschieht. Erst recht, wenn ein so kniffliges juristisches Problem vorliegt. Das Lösen von Problemen  ist nicht des Spaniers liebste Beschäftigung. Einige der Handwerker wurden erpresst. Man drängte sie, statt der Bezahlung einen Abstellraum oder einen Stellplatz zum Listenpreis als Ersatz zu akzeptieren.

Aber das clevere Trio verdienten längst schon wieder Geld. Sie vermieteten die leer stehenden Wohnungen einfach, auch wenn sie eigentlich schon der Bank gehörten.

Doch nun haben sich die Zeiten geändert. Die Banken bekommen Druck aus Madrid und müssen ihre Bücher bereinigen. Und das heißt, sie werden versuchen die Wohnungen mit extremen Preisabschlägen loszuwerden.

Deshalb haben die Banken jetzt verlangt dass die Wohnungen frei gemacht werden, also stehen demnächst sieben Parteien auf der Straße.

Die drei Freunde aber, da kann man sicher sein, haben ihre Schäfchen längst im Trockenen. Zur Zeit planen sie nach bewährtem Schema einige Großprojekte in Marokko, dafür haben sie eine neue S.L. gegründet.

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PS. Am schlimmsten sind die Eigentümer von Projekt 1 dran, weil ihnen die Wohnungen eigentlich noch gar nicht gehören. Auch beziehen die seit Jahren Baustrom und -wasser, weil eine offizielle Strom- und Wasserversorgung nur bei Vorliegen einer “Bewohnbarkeitsbescheinigung” möglich ist. Und die gibt es erst, wenn der Eintrag ins Grundbuch erfolgt ist. Immerhin mussten sie keinen Generator aufstellen, und man hat ihnen nicht das Wasser abgestellt, wie das andernorts oft der Fall ist.

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Unser täglicher Qualm

Jeden Morgen zünden ein paar freundliche Nachbarn große Haufen am Vortag frisch geschnittene Garten- und Landwirtschaftsabfälle an. So werden wir wirkungsvoll gegen den unerträglich schönen, blauen Himmel geschützt. Es legt sich nämlich dann schnell ein Rauchteppich über das Tal. Bei dem warmen Wetter  ist es auch praktisch, dass man an dem Geruch merkt, dass es Winter ist, im Sommer ist nämlich das Verbrennen verboten.

Qualm

Auf diese Weise  führt man auch das ganze CO², dass die Pflanzen, speziell die tausende Weinreben im Laufe des Jahres der Atmosphäre entzogen haben, wieder zurück. Echte ökologische Kreislaufwirtschaft! Und die lehmigen Böden werden auch nicht unnötig durch Humus aufgelockert, sie bleiben schön hart, und bei Regen kann das Wasser dann schneller ins Meer ablaufen. Und man muss nicht so viel gegen Unkraut tun.

Und nicht zuletzt, ehe ich es vergessen, bekommen wir auf diese Weise auch unser Quantum an Feinstaub quasi frei Haus geliefert – alles ist in schönster Ordnung!

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Ist doch alles ganz einfach!

Alberto Fabra,  Präsident der Comunidad Valencia, der Nachfolger des wegen Korruption angeklagten Camps, und man wird sich erinnern, Initiator des Geisterflughafens in Castellon, wo die 24 Meter hohe Statue von ihm steht, genau der, also der machte jetzt zum neuen Jahr einige Ankündigungen.

Das Jahr 2012 sieht er als das Jahr der großen Reformen.

Die regionale Verwaltung würde die öffentlichen Ausgaben um eine Milliarde   – 1 000 000 000 € – senken, erklärte er in seiner Neujahrsansprache. Phantastisch!  Und zusätzlich versprach er 15 000 Arbeitsplätze für arbeitslose Jugendliche, hey Fabra, jetzt geht’s aber ab!

Aber das war noch nicht alles. Auch die Schulden der Landesregierung bei den Lieferanten würden auch im kommenden Jahr gezahlt werden. Hat er versprochen! “Wir haben beschlossen, keinerlei überflüssig Ausgaben”, sagte er und dass die Verwaltung abgespeckt würde.

Und obwohl eine Milliarde gespart wird, bleiben 100.000.000 € für ein Youth Employment-Plan übrig, um 15.000 junge Menschen in Beschäftigung zu bringen.

Leider ging der gute Mann in keinem einzigen Punkt ins Detail, wie das Ganze denn bewerkstelligt werden soll. So dass man auch noch nicht beurteilen kann, wie die sich denn die Einsparung von 1 Milliarde auf die Bevölkerung auswirken wird.Aber ein Mann wie Fabra, der auch heute noch seinen Geisterflughafen als wichtige Investition verteidigt, wird das alles doch ein Klacks sein!

Alberto Fabra - Bild: Euronews Weekly

PS. Bevor er Präsident wurde war Fabra Bürgermeister von Castellon. Und das war die erste Stadt Spaniens, die Pleite ging, das war im Mai 2008! Und nun ist mit ihm als Präsident die erste Region pleite gegangen. Aber das will bestimmt nichts heißen.

PPS. Das Foto hab ich zwar von Euro News Weekly, es ist aber in offizielles. Wie lange die an dem Arrangement gearbeitet haben? Gerne wüsste ich was die beiden Fotos bedeuten, zufällig stehen die da jedenfalls nicht.

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Auch in Spanien: Masern wieder auf dem Vormarsch

2000 Masern Infektionen gab es letztes Jahr in Spanien, gegenüber nur 173 im Jahr 2010. Das spricht eine deutliche Sprache. Aber Masern ist eben keine harmlose Kinderkrankheit, Masern kann töten. In konkreten Zahlen: Bei ca. 10 Millionen Erkrankungen pro Jahr weltweit sterben jährlich ca. 120.000 Kinder!

Der Anteil der geimpften Bevölkerung sollte nach Ansicht der Seuchenmediziner bei mindestens 95% liegen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, aber er ist hier in Spanien leider wieder auf ca. 85% gesunken. Und das sind nur die offiziellen Zahlen, da sich Teile der Bevölkerung, wie zum Beispiel die andalusischen Gitanos,  gar nicht impfen lassen, aber auch nicht in dieser Statistik erfasst werden.

Die Ursachen sind vielschichtig. Viele Erwachsene haben offensichtlich kein Problembewusstsein mehr für diese Krankheit und vergessen oder verdrängen sie.  Außerdem gibt es in Spanien eine sehr ausgeprägte Neigung zu “paranormalen Heilmethoden”. Tatsächlich gibt es sogenannte Parapharmacias, wo einem schlicht Schlangenöl verkauft wird,  also  irgend welche Pülverchen, Tabletten oder Tropfen, die bestenfalls keine Wirkung haben.

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Blog on strike

Und weg war es. Das war irgendwie ein komisches Gefühl, so das Licht auszumachen. Und das habe ich ja schließlich selbst getan. Bisschen HTML zusammen gehackt, index.htm genannt und hochgeladen. Und es läßt sich ahnen, welch ohnmächtige Wut aufkäme, wenn andere die Mittel in die Hand bekämen, mich zu blockieren. Oder jede andere Website, so wie es ihnen passt.

Erstaunlich, wie dieses Medium zum Bestandteil des Lebens geworden ist. Wer weiß, ob ich ohne das Web nicht sogar noch einen Fernseher hätte?

Um so wichtiger ist das Anliegen an sich. Keine Zensur, keine Deep-Packet-Inspection, kein Sopa, Pipa  und wie die anderen Gesetzte alle lauten.

Sopa

PS. lustiger Zufall, dies ist mein 1111. Eintrag im Blog!

PPS: Sopa heißt auf Spanisch “Suppe” hm… weiß auch nicht was ich daraus schließen soll!

 

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Vergeblicher Versuch

Jedes mal wenn uns hier der Himmel auf den Kopf fällt, versuche ich, das zu fotografieren, jedes mal vergeblich. So auch heute morgen, wo der Regen so dicht fällt, dass man das Haus auf der anderen Straßenseite nicht mehr sehen sondern bestenfalls nur erahnen kann.

Jedenfalls werde ich heute nicht laufen gehen. Aber nach einem Bilderbuchstart ins neue Jahr freut sich die Natur, im Gegensatz zu mir, bestimmt über das Wasser.

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Hier sind sie doch, die guten Nachrichten…

… bestimmt haben sich schon alle Sorgen gemacht, aber ich kann euch beruhigen. Auch letztes Jahr sind die Superreichen Spaniens wieder reicher geworden. Satte 6%, klar es gab schon fettere Jahre, aber was will man den, man ist ja bescheiden.

Und während das ganze Land wie im Fahrstuhl nach unten fährt, geht es den oberen 0,1 % (von 1% kann man hierzulande nicht sprechen) bombig. Der reichste Spanier ist Amancio Ortega, dem gehören Zara und solche Ketten. Oder der Herr Botin von der Santander Bank. Oder Herr Entrecanales, der sich an den vor kurzem beschriebenen Flughafenbauten eine wahrhaft goldene Nase verdient hat.

Und da der spanische Aktienmarkt sehr gelitten hat, würde ich mich gar nicht wundern, wenn diese feine Herren ihr Geld genau in den Fonds stecken haben, die auf Spaniens Abstieg wetten. Erfahren wird man es nie.

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